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Geschrieben & korrigiert für großflächige Flugblattdistribution: DEFUND Amsterdam: Amsterdam ist tot. Hoch lebe Barcelona!

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Geschrieben & korrigiert für großflächige Flugblattdistribution: DEFUND Amsterdam: Amsterdam ist tot. Hoch lebe Barcelona!

Amsterdam ist tot.
Die Holländer sind unter den Verhältnissen der Postmoderne³ zu ignoranten, neoliberalen Autokraten mutiert, die ihre knappe Lebenszeit damit verbringen, Kommunisten zu stalken. Wohin das Auge reicht, hängen Kameras von nahezu jeder Straßenlaterne. Einsame Wölfe und Schläfer mit Messern, oder wahlweise auch Lieferwägen, versetzten Westeuropa in eine schizophrene Angstpsychose. Denn: Wer berechtigte Angst vor Tätern hat, sollte reudige (jedoch ungefährliche) Straßenköter nicht unnötig provozieren, sodass sich jene am Ende des Tages aus rationalen Erwägungen Messer zur Selbstverteidigung kaufen. Ein Schelm, wer nun an den Agent Provocateur Peter Urbach denkt. Die Strategie der Spannung prozessiert im 21. Jahrhundert als operative Psychologie – basierend auf dem durch das Internet vermittelten Strukturwandel der Öffentlichkeit.
Wer noch unironisch in die Niederlande fährt, um sich ein überteuertes Haze für 8-15€ zu kaufen, dem ist schlicht nicht mehr zu helfen. In Barcelona gibt es traumhaft gut schmeckendes Cream Caramel Indica für 7€ das Gramm. Für die Haschliebhaber gibt es ein Diamond Kush mit locker 20% THC-Anteil, welches jeden 10%-THC-Alman-Weed-Raucher sofort auf den Boden der Tatsachen zurückbringt, für etwa den gleichen Preis, während Hybrid-Feinschmecker mit einer der vielen Papaya-Cake-Sorten gut beraten wären. Die klassischen Haze-Verdächtigen wie Amnesia sind naturgemäß – kleiner Scherz – auch zu finden.
Wieso also noch nach Amsterdam? Für den Regen? Für die teuren Museums-Tickets? Für das überteuerte Essen, oder die 120€ Krankenversicherung, welche in Barcelona 45€ kostet?
Für zwei Croissants und einen Tee zum Frühstück legt der Herr in Barcelona 3,4€ auf den Tisch. In Amsterdam ca. 9€. Die Kaufkraftparität schmeckt in Barcelona einfach besser, insofern man einen Job besitzt.
Der einzige reelle Grund, warum man in Amsterdam und nicht im sonnigen Barcelona leben sollte, ist Geld:
Jobs, Jobs, Jobs.
Doch auch an diesem Kontext hebt sich Katalonien positiv vom Rest der spanischen „Malaise“ (Leo Löwenthal) ab, weswegen die Katalanen die Sezession völlig zu recht anstreben.
Carles Puigdemont i Casamajó sollte also wieder zurück nach Spanien kommen dürfen – ohne für seine Vergehen verurteilt zu werden: Exekutive, Legislative und Judikative blockieren sich in diesem Prozess gegenseitig. Doch der postfaschistische Zentralstaat in Madrid soll an dieser Stelle nicht Thema² sein. Leiden ist der Fokus.
Wieso bin ich nochmal gleich nach Leiden gezogen?
Rache.
Die Holländer haben bekommen, was sie verdienen und es kann immer noch schlimmer kommen.
Ich schlage vor die Rechnung für die Zerstörung des LawHubs der Amsterdamer Universität an den bayerischen Verfassungsschutz zu überstellen:
Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz
Knorrstraße 139
80937 München
Telefon: 089 31201-0

Wahlweise auch an die Heulsuse der HetParool, da die professionelle Journalistin sich unter Tränen weigerte meinen USB-Stick anzunehmen und mich somit zur Zerstörung der niederländischen Universität zwang.
Für alle Kiffer in Deutschland gilt von nun an:
Barcelona ist billiger, wärmer und linker.
Wieso also nach Amsterdam trampen? Um abgezogen zu werden? Um sich mit ekligen öko-neoliberalen oder libertären Luschen rumzuärgern, die jeden Ideologiekritiker sofort als rechtspopulistischen Nazi verurteilen (Vgl. Wouter Floris Kalf)? Oder, welche fordern, die Faschismus-inspirierte Kritik am Parlamentarismus aufzugeben, also Robert Michels, Carl Schmitt, Otto Kirchheimer & Johannes Agnoli, und die die entsprechende Essay-Feedback-Sitzungen „Essay Clinic“ nennen (Vgl. T. Wells)?
Zudem haben die Niederländer nicht mal Lust auf unser gutes Geld. Sie denken Cannabis-Raucher seien schlicht alle asoziale Penner, die niemals in ihr Hermitage Museum gehen würden, oder in das Van Gogh-, Stedelijk-, oder auch nur das schäbige Banksy-Museum (für alle hochkulturellen Amateure und Stümper). Sie denken Haze & Nutten wäre alles, was wir von Ihnen benötigen würden. Dabei sind manche gar nach Den Haag in das Escher-Museum gefahren, oder haben sich Delft angesehen.
Ihr glaubt mir nicht?
Überzeugt euch selbst:

Doch was soll man auch von Leuten erwarten, die einmal im Jahr ihren König spazieren führen (27.04.2021, Koningsdag), ihm auf die Schulter klopfen und sagen: Schön, dass es dich gibt, und ihm für dieses Spektakel am Ende des Tages sogar noch Millionen Euro an Steuergeldern jährlich überweisen? Will man diesen Unsinn finanzieren?
Nein.
Was sagte nicht gleich bereits Michel Houellebecq über die Niederlande:
Es ist keine Nation, sondern ein Unternehmen.
Wie recht er doch hatte:
Außer der Tulpenkrise, der Niederländischen Ostindien-Kompanie und einem Steuerparadies hat Mark Ruttes Nation Europa nichts zu bieten.

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DEFUND AMSTERDAM!
FUND MADRID (for the sake of Target-2)!

Heinz Langerhans, Museu picasso, Barcelona, 26/05/2021

²#justkidding, aber ich würde Madrid empfehlen mich nicht zu nerven: Ein Essay über den spanischen Postfaschismus ist schnell geschrieben.
Ich benötige wahrscheinlich Asyl, gleichwohl ist der Bestätigungscode bisher noch nicht angekommen:
„VERIFICACIÓN DE SOLICITUD DE CITA MUY IMPORTANTE: Todavía no dispone de la reserva de la cita. DEBE INTRODUCIR EL CÓDIGO DE VERIFICACIÓN QUE SE LE HA ENVIADO, DE LO CONTRARIO LA CITA NO QUEDARÁ RESERVADA. Código:“
(dministracionespublicas.gob.es/icpplustieb/acVerificarCita)

³Die gesellschaftlichen Verhältnisse der Postmoderne:
„Tatsächlich jedoch ist es nicht das Ende der Vorgeschichte, das Robert Kurz mit einiger Verspätung entdeckte, sondern das Ende der Geschichte, zumindest im Sinne des historischen Materialismus. Denn die befreiende Potenz des Kapitalismus ist längst schon ausgeschöpft und besteht nur noch ­– rein negativ ­­– gegenüber dem organisierten Antikapitalismus, der aus der Not des Subjekts die Tugend des Kollektivs macht. Der Übergang, auf den Kurz zielte, hat als Untergang schon stattgefunden: Die Produktivkräfte hatten längst ihre bürgerliche Hülle abgeschüttelt, Oligopole und schließlich der autoritäre Staat haben die Naturwüchsigkeit der kapitalen Krise in den latent-permanenten Notstand überführt; der Kapitalismus hat sein Ende überlebt.[…]Und doch zeigt die Verzweiflung an dem, was Marx als „general intellect“ bezeichnet hatte, die den Ton seines letzten Buches Geld ohne Wert bestimmt, in eine andere Richtung. Allein der Titel scheint fast einzugestehen, dass das gesellschaftlich-politische Verhältnis – Kapital – seinen eigenen logisch-historischen Entstehungsgrund – Wert – nicht nur zu überleben, sondern dessen naturwüchsige Krisenhaftigkeit in willentliche Kriminalität zu übersetzen vermag. Nicht weit wäre es von da zu der Einsicht, die die ISF in ihrer Krisis-Kritik trocken konstatierte: „Kommunismus der Sachen – Faschismus der Menschen“. (2) Und nicht die befreite Menschheit wäre dann das zwar vorläufige, aber doch schon allzu lange geltende Resultat des Endes der Klassen, sondern das Universum der Banden. Vorgeschichte geht weiter auf Basis höchster technischer Vergesellschaftung und der Zeitpunkt, den die Nürnberger Krisentheorie als Kairos des Kommunismus in immer naher Zukunft entdeckt zu haben glaubte, liegt als Bankrott der Revolution längst hinter uns: die negative Aufhebung des Kapitals auf seiner eigenen Grundlage, was zugleich das Ende seines historischen Gebrauchswerts bedeutet. „Der Augenblick, an dem die Kritik der Theorie hing, lässt nicht theoretisch sich prolongieren“, hält Adorno gleich zu Beginn seiner Negativen Dialektik fest.[…]Nein, er konnte und wollte es einfach nicht wahrhaben, dass Geschichte wieder in Vorgeschichte münden soll – ohne materielle Notwendigkeit und wider die prinzipielle Vernunftfähigkeit der Menschheit. Robert Kurz konnte und wollte nicht begreifen, dass die anderen nicht begreifen konnten und wollten.“
(Uli Krug)

Kokain ist der Teufel, Kinder: Bleibt bei Mary Jane!

#Totalitarismus & #1984 & #Fuckallya

Rohversion – wird möglicherweise erweitert und verändert!