laemmergeier.info

Über mich

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actio illibera in causa (sed illibera in actu)

„Now move at least a little out of the sun“ (Diogenes to Alexander)

„[E]in[…] Rattenschwanz aus Rape-Culture-Apologetik[*], antimuslimischem Rassismus, Kolonialismus-Relativierung, Transfeindlichkeit oder Schmusereien mit Rechten.“ (Hengameh Yaghoobifarah)

„Die Auswanderung von Juden aus der Sowjetunion ist kein Ziel der amerikanischen Außenpolitik. Auch wenn sie Juden in Gaskammern stecken, ist das keine amerikanische Angelegenheit. Vielleicht ist es eine humanitäre Angelegenheit.[…]Ich glaube, dass die jüdische Gemeinschaft sich in dieser Frage [Auswanderung UdSSR] verantwortungslos benimmt. Sie benimmt sich verräterisch.“ (Henry Kissinger zu Nixon (Einschiebung: Laemmergeier))

„Sogar Anders Breivik folgt uns bei Twitter,[…]Ich chill‘ im Berghain mit Teile-Junks, Verteile 30 Gramm“ (Karate Andi – Gott sieht alles/Eisen)

Und mit Bau, Zufall? Anklage Raub Doch viele kommen aus der U-Haft Schon nach Paar Tagen raus
Zufall, genau wie die Aussagen auch Ob Mann, ob Frau, Schall und Rauch, Anwalt gekauft
Und wenn du dein Maul aufmachst oder glaubhaften Sound Dann werden sie dich erklären für verrückt oder dich
süchtig machen, auf meinem Weg in Richtung Glück Schnips ich den Stummel weg, aber der Wind weht in mir zurück

Haze – Hass

„Ab Anfang 2004 war Pohrt Betreiber der Ich-AG „Sozialwissenschaftlicher Service Dr. Wolfgang Pohrt“, die Umfragen, Evaluationen und dergleichen anbot. Diese Ich-AG wurde nach einiger Zeit wieder aufgelöst.“
Ab Anfang 2020 war XY Betreiber der Ich-AG „http://Laemmergeier.info – Gonzo-Investigativrecherchen“, die Spionage, Leaks und dergleichen anbot. Diese Ich-AG wurde nach einiger Zeit wieder aufgelöst.

Verteile Dein Flugblatt in einer Diktatur! #Scholl2020/2021

„Der einzige Patriotismus, der uns dem Westen nicht entfremdet, ist ein Verfassungspatriotismus.“ (Jürgen Habermas)

I am a Dude whose life is a carpet. And on this carpet was pissed hard. Then stolen, burned and the ashes used to concrete a sewage treatment plant. I want a new carpet.

Der tolle Mensch. – Habt ihr nicht von jenem tollen Menschen gehört, der am hellen Vormittage eine Laterne anzündete, auf den Markt lief und unaufhörlich schrie: »Ich suche den Liberalismus! Ich suche den ureigensten Wert dieser Gesellschaft!« – Da dort gerade viele von denen zusammenstanden, welche nicht an den Liberalismus glaubten, so erregte er ein großes Gelächter. Ist er denn verlorengegangen? sagte der eine. Hat er sich verlaufen wie eine Theokratie? sagte der andere. Oder hält er sich versteckt? Fürchtet er sich vor uns? Ist er zu Schiff gegangen? ausgewandert? – so schrien und lachten sie durcheinander. Der tolle Mensch sprang mitten unter sie und durchbohrte sie mit seinen Blicken.
Wir haben ihn getötet – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir dies gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? Müssen nicht Laternen am Vormittage angezündet werden? Hören wir noch nichts von dem Lärm der Totengräber, welche den Liberalismus begraben? Riechen wir noch nichts von der liberalen Verwesung? – auch Liberale verwesen! Der Liberalismus ist tot! Der Liberalismus bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unsern Messern verblutet – wer wischt dies Blut von uns ab? Mit welchem Wasser könnten wir uns reinigen? Welche Sühnefeiern, welche heiligen Spiele werden wir erfinden müssen? Ist nicht die Größe dieser Tat zu groß für uns? Müssen wir nicht selber zu Kommunisten werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen?
Es gab nie eine größere Tat – und wer nur immer nach uns geboren wird, gehört um dieser Tat willen in eine höhere Geschichte, als alle Geschichte bisher war!« – Hier schwieg der tolle Mensch und sah wieder seine Zuhörer an: auch sie schwiegen und blickten befremdet auf ihn. Endlich warf er seine Laterne auf den Boden, daß sie in Stücke sprang und erlosch. »Ich komme zu früh«, sagte er dann, »ich bin noch nicht an der Zeit. Dies ungeheure Ereignis ist noch unterwegs und wandert – es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Taten brauchen Zeit, auch nachdem sie getan sind, um gesehn und gehört zu werden. Diese Tat ist ihnen immer noch ferner als die fernsten Gestirne – und doch haben sie dieselbe getan!« – Man erzählt noch, daß der tolle Mensch desselbigen Tages in verschiedene Nationen eingedrungen sei und darin sein Requiem aeternam deo angestimmt habe. Hinausgeführt und zur Rede gesetzt, habe er immer nur dies entgegnet: »Was sind denn diese Parlamente noch, wenn sie nicht die Grüfte und Grabmäler des Liberalismus sind?«


Dieser Blog diente zur Veröffentlichung rein fiktionaler Literatur. Indessen wurde er um einige seriösere Texte erweitert. Die Beiträge sind zumeist Rohversionen, welche fortlaufend aktualisiert werden – Hinweise sind gerne gesehen! Viel Spaß bei der Lektüre.
Der Autor versteht sich als investigativjournalistischer Gonzo-Journalist & (Performance-)Künstler

Journalist
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Staatlich und privatwirtschaftlich anerkannter Journalist

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Zahlaus 1
Über mich

[*] Rape-Culture-Apologetik ist nur im Kontext irgendwelcher Schauspielerinnen angebracht, die einem Regisseur für einen Ferrari den Penis leckten. Wer unbedingt auf die große Kinobühne der Kulturindustrie möchte (und sich hierbei prostituiert), der darf sich (sobald Frau lässig im Ferrari sitzt) nicht darüber beschweren, dass Frau ihren Körper verkaufte, um der Arbeiterklasse zu entfliehen.
Unangebracht ist die Ausnutzung solcher Bedürfnisse nur bei psychisch kranken Subjekten, die sich in einem therapeutischen Verhältnis zu ihrem Sexualpartner befinden (Vgl. Carl Gustav Jung & Sabina Spielrein), da hierbei die Übertragungsliebe, welche während der Psychoanalyse entstehen kann, vom Analytiker sexuell ausgeschlachtet wird: #Borderlineisnotmetoo
Siggi Freuds Entscheidung, Jung aufgrund seiner ontologisch fragwürdigen Archetypen-Theorie (Vgl. Tractat vom Steppenwolf), der Revision der Libidotheorie sowie der sexuellen Beziehung zu seinen Patientinnen, aus der psychoanalytischen Gesellschaft auszuschließen, war also mehr als gerechtfertigt. Die Debatte um die Revision der psychoanalytischen Triebtheorie kehrte später im Streit zwischen T. W. Adorno und Erich Fromm wieder, wobei letzterer die Frankfurter Schule verlassen musste.
Es wundert mich also nicht, warum Männer wie Jordan Peterson einen abartigen Stecher wie Carl Gustav Jung gut finden – er ist eben das, was sie niemals waren -, gleichwohl empfinde ich es bei einer Frau als höchst fragwürdig: Möglicherweise sollte ich mich intensiver mit Sabina Spielrein auseinandersetzen:

Spiel rein.

Just for listening to a women’s history podcast (after everything that’s happened), I deserve a medal. However, I don’t think the ladies would like my thesis on Spielrein, as I believe Jung was sexually exploiting the „Übertragungsliebe“ of a mentally ill woman to her therapist. However, the footnote comment about Freud and his theory of the death drive was extremely interesting. In fact, this information can also be found in the German Wikipedia: Sigmund Freud: Beyond the Pleasure Principle. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig, Vienna, Zurich 1920, ch. VI.
A little further research proves my point:
Sex, according to her thesis, annihilates the person because the ego dissolves in the beloved. It is said that Freud’s theory of the death drive was influenced by her idea:
„Within our depth there is something that, however paradoxical it may sound a priori, desires this self-damage.(Sabina Spielrein, Emphasis: Laemmergeier)
Classic Borderline Syndrome:
From some moment in her childhood onwards, she felt sexual pleasure during her father’s beatings. Later she lets her analyst fuck her instead of just studying with him.
„In introducing the death drive, Freud later referred to this lecture (1920g, p. 59, note 2), but not without crucial modification. While Freud presented the destructive instinct as an antagonist of love (of Eros), Spielrein had assumed no independent destructive instinct, rather only a destructive component of desire. Without this component, there is indeed sexus, but without taking the risk that Spielrein referred to, of putting the ego at disposal, there is no satisfying fulfillment of erotic desires, which is bound to this self-exposure. In the drive theory that Freud advocates from 1920 on, Eros becomes the antagonist of destruction. Before 1920 Freud had represented another (but also dualistic) drive theory. Here the sexual drives and the ego drives (self-preservation drives) were opposed to each other. The „loose relationship to external reality“ (Freud 1916-17a, p. 370), with which the sexual drives were content, endangered the ego, Freud thought at that time.“
This suggests that Freud possessed a strong ego, whereas with Spielrein everything boils down to destruction. Sex is indeed bound to violence, but in her theory, a totality emerges that, in its constant focus on violence, death, and borderline, can only be found in the thinking of a mentally ill person, while Freud maintains measure.