AEnigma: Pygmalion















_______________________________________________________________________________________________
Send poem for L’Oracle to Art@Laemmergeier.info
1.
2.
¿Dónde estará mi vida, la que pudo
haber sido y no fue, la venturosa
o la de triste horror, esa otra cosa
que pudo ser la espada o el escudo
y que no fue? ¿Dónde estará el perdido
antepasado persa o el noruego,
dónde el azar de no quedarme ciego,
dónde el ancla y el mar, dónde el olvido
de ser quien soy? ¿Dónde estará la pura
noche que al rudo labrador confía
el iletrado y laborioso día,
según lo quiere la literatura?
Pienso también en esa compañera
que me esperaba, y que tal vez me espera.
3.
PYGMALION, is, ein König in Cypern, Meurs. Cypr. II. 16. verliebete sich in eine schöne Bildsäule der Venus daselbst, und begegnete ihr nicht anders, als wenn sie lebendig wäre. Er ließ sie von ihrem Platze wegnehmen und in sein Bette legen, weil er sie zur Gemahlinn haben wollte. Arnob. adv. gent. l. VI. Andere machen ihn zu einem Bildhauer, dessen goldener Oelzweig mit smaragdenen Beeren in dem Tempel des Herkules zu Theben bewundert wurde. Philostr. de vit. Apollon. l. V. c. 5. p. 191. Er war Willens, unverheurathet zu bleiben. Nachdem er aber ein sehr schönes Mägdchen aus Elfenbeine gemacht hatte, so verliebete er sich sterblich in dasselbe. Er bath daher die Venus inbrünstigst, daß sie roch solche beleben möchte, damit er sie zur Frau nehmen könnte. Sein Bitten wurde erhöret, und er zeugete den Paphos mit ihr, von dem die Insel Cypern nachher den Namen bekam. Ovid. Met. X. 243. sqq.
4.
Pygmalion
Eine der bekanntesten Künstlermythen aus der Antike ist die in Ovids „Metamorphosen“erzählte Geschichte von Pygmalion. Der Bildhauer, von den Frauen enttäuscht, verliebt sich in eine von ihm geschaffene Statue, in späteren Adaptionen Galatea genannt. Auf seine Bitte hin wird diese von Venus zum Leben erweckt. Dieser Mythos ist die poetisierte Version vom Traum der Künstler von der Beseelung ihrer Schöpfung und wurde nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in Literatur und Theater immer wieder thematisiert.
Im Mittelalter fand man Pygmalion in moralisierenden Schriften wie dem „Roman de la Rose“ und dem sogenannten „Ovide moralisé“, während man sich in der Renaissance wieder dem Originaltext zuwandte und ihn auch kritisch als Warnung vor der Überschätzung der eigenen Werke sah.
Im Zeitalter des Barock wurde das Thema als „Kunst zwischen Natur und Nachahmung“ in zahlreichen Theaterstücken, Opern und Ovid-Kommentaren (z.B. Nicolas Renouard, Pierre du Ryer) behandelt.
Schließlich entstanden im 18. Jahrhundert Voltaires „Pygmalion“ (1719), eine gleichnamige Oper von Rameau (1748) und Jean Jaques Rousseaus „Scène lyrique Pygmalion“ (1771), alles unter dem Motto „Pygmalion – die Macht der Kunst und der Liebe“.
In den bildenden Künsten wurde diese Bildhauerlegende vor allem in der Malerei thematisiert – ein interessanter Tatbestand im Wettstreit der Künste. Obwohl nur die Materialität der Statue den Mythos der Verlebendigung zulässt, kann man diese Wandlung in der Malerei sehr viel einfacher darstellen, als in der Skulptur. Lediglich einem Bildhauer wie Etienne-Maurice Falconet gelang es, dem Thema auch im Medium der Plastik gerecht zu werden.

5.




6.

7.
Ich verglich sie mit Manet: sie sollte sich bei mir melden..