AEniGmAAA








Send your poems to l’Oracle: Art@laemmergeier.info
Collected poems:
1.

2.

3.

4. „Your money or your life!“ (zit. n. Sbriglia)
5. „Gleichfalls diene es dem Kind zur psychischen Stabilisierung in immer wieder erlebten Verunsicherungs- und Bedrohungssituationen (vgl. Gerspach 2001: 67), denn auf einen haltenden Erwachsenen kann es sich erfahrungsgemäß nicht verlassen. Zudem könne das Gefühl von Bedrohung durch unbewusste, feindselige Regungen des Primärobjekts gegen das Kind noch verstärkt werden (vgl. ebd.: 59). Daher seien hyperkinetische Kinder »übermäßig auf ihre eigene Person konzentriert, einschließlich einer affektiven Überbesetzung ihrer körperlichen Vitalität, und haben es nie gelernt, ihre narzisstische Position, Mittelpunkt der Welt zu sein, zu überwinden« (ebd.: 71). Da die betroffenen Kinder weder ihre psychische Existenz durch ein stützendes Selbstobjekt noch eine relativ harmonische Beziehung zu diesem als gesichert erfahren, erleben sie diese permanent als bedroht und seien in ihrer Mobilmachung zwanghaft wachsam (vgl. ebd.: 75). Dies zeigt sich beispielsweise im Hin und Her der motorischen Unruhe als auch in der wandernden, alles absuchenden Aufmerksamkeit.“
6. „Japanese expert: Expanding defense ambitions push Japan into deeper crisis“ (CGTN)
7. „Menschen ohne Gewissen, ohne Selbst, ohne Scham und ohne Würde kann man außer mit dem Messer nicht verletzen. Man kann sie weder bloßstellen noch kränken, weil hinter der Fassade oder der Maske nichts ist. Sie brechen nicht zusammen, und es bricht keine Welt für sie zusammen, wenn ihnen bewiesen oder wenn öffentlich bekannt wird, daß sie verächtliche kleine Schurken sind. Paradebeispiel sind die Clintons, die neuerdings wieder zu dritt Hand in Hand für die Kameras posieren.“ (Pohrt)
8.
„Ganz flüchtig, nicht etwa wie ein Vorsatz, kam ihm der Einfall, zu irgendeinem Bahnhof zu fahren, abzureisen, gleichgültig wohin, zu verschwinden für alle Leute, die ihn gekannt, irgendwo in der Fremde wieder aufzutauchen und ein neues Leben zu beginnen als ein anderer, neuer Mensch. Er besann sich gewisser merkwürdiger Krankheitsfälle, die er aus psychiatrischen Büchern kannte, sogenannter Doppelexistenzen: ein Mensch verschwand plötzlich aus ganz geordneten Verhältnissen, war verschollen, kehrte nach Monaten oder nach Jahren wieder, erinnerte sich selbst nicht, wo er in dieser Zeit gewesen, aber später erkannte ihn irgendwer, der irgendwo in einem fernen Land mit ihm zusammengetroffen war, und der Heimgekehrte wußte gar nichts davon. Solche Dinge kamen freilich selten vor, aber immerhin, sie waren erwiesen. Und in abgeschwächter Form erlebte sie wohl mancher. Wenn man aus Träumen wiederkehrte zum Beispiel? Freilich, man erinnerte sich… Aber gewiß gab es auch Träume, die man völlig vergaß, von denen nichts übrigblieb als irgendeine rätselhafte Stimmung, eine geheimnisvolle Benommenheit. Oder man erinnerte sich erst später, viel später und wußte nicht mehr, ob man etwas erlebt oder nur geträumt hatte. Nur – nur – –!“ (Arthur Schnitzler: Traumnovelle)
Schreibe einen Kommentar