AEnigma: Its so over

















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1.
„Ich glaube auch nicht, daß durch Gemeinschaftstreffen, Begegnungen zwischen jungen Deutschen und jungen Israelis und andere Freundschaftsveranstaltungen allzuviel geschafft wird, so wünschbar solcher Kontakt auch bleibt. Man geht dabei allzusehr von der Voraussetzung aus, der Antisemitismus habe etwas Wesentliches mit den Juden zu tun und könne durch konkrete Erfahrungen mit Juden bekämpft werden, während der genuine Antisemit vielmehr dadurch definiert ist, daß er überhaupt keine machen kann, daß er sich nicht ansprechen läßt.“ (Adorno: Erziehung zur Mündigkeit)
2.
„Die Prostituierte, Bild dessen, was Unerfahrenheit und Neid als Laster sich ausmalt, wird fraglos weithin mit dem Partialtrieb identifiziert.“ (Adorno: Sexualtabus und Recht heute)
3.
„Ich finde ihre Arbeit sehr anregend [they’re doing gender!], aber dann sage ich mir, dass sie doch ein bisschen Borderline ist.“ (Élisabeth Badinter)
4.
„Die Wiederentdeckung der Gleichheit: Schwache Frauen, gefährliche Männer und andere feministische Irrtümer“ (Élisabeth Badinter)
5.
„Eines Abends nahm ich die Schönheit auf meinen Schoß. – Und ich fand sie bitter. – Und ich schmähte sie.“ (Rimbaud)
6.






…

…


7.
„En la pública luz de las batallas
otros dan su vida a la patria
y los recuerda el mármol.
Yo he errado oscuro por ciudades que odio.
Le di otras cosas.
Abjuré de mi honor,
traicioné a quienes me creyeron su amigo,
compré conciencias,
abominé del nombre de la patria.
Me resigno a la infamia.“
(Borges)
8.
Die Ratten
„In Hof scheint weiß der herbstliche Mond.
Vom Dachrand fallen phantastische Schatten.
Ein Schweigen in leeren Fenstern wohnt;
Da tauchen leise herauf die Ratten
Und huschen pfeifend hier und dort
Und ein gräulicher Dunsthauch wittert
Ihnen nach aus dem Abort,
Den geisterhaft der Mondschein durchzittert
Und sie keifen vor Gier wie toll
Und erfüllen Haus und Scheunen,
Die von Korn und Früchten voll.
Eisige Winde im Dunkel greinen.“ – Trakl
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