>>I offer you…<< (Rohversion II)

Porpora de’giardin, pompa de’prato,
Gemmadi primavera, occhio d’aprile…

Für Karla (A.)
„I offer you the memory of a yellow rose seen at sunset, years before you were born.“
Ich biete dir die Erinnerung an die Erfahrung des Unsagbaren.
Ich biete dir die Erinnerung an die paradoxe Erfahrung des Dinges an sich in seiner Ewigkeit.
Ich biete dir die Erinnerung an die unreglementierte Erfahrung der Nicht-Identität und des Nicht-Identischen.
Ich biete dir die unvermittelbaren Erinnerungen an diese Erfahrungen in ihrer Pluralität.
Ich biete dir den zerbrochenen Spiegel der Simulakren.
Ich biete dir den nachfolgenden Fokus auf die kleinen Dinge* und die reine Immanenz.
Ich biete dir Intrusionen.
Ich biete dir „uncertainty“, „danger“, „defeat.“
Bei Sonnenuntergang.
*(Ich biete dir »„die Zunge“ einer zu gründenden Nation«).

For Karla (A.)
„I offer you the memory of a yellow rose seen at sunset, years before you were born.“
I offer you the memory of the experience of the unspeakable.
I offer you the memory of the paradoxical encounter with the thing-in-itself in its eternity.
I offer you the memory of the unregulated experience of non-identity and the non-identical.
I offer you the incommunicable memories of these experiences, in their plurality.
I offer you the shattered mirror of simulacra.
I offer you the ensuing focus on small things* and pure immanence.
I offer you intrusions.
I offer you „uncertainty“, „danger“, „defeat“.
At sunset.
*(I offer you the »“tongue” of a nation yet to be born.«)













Die Postkarte, die nie gesendet ward:

Ein Bild das tausend Worte spricht:

„Was bedeuten gelbe Rosen?
Liebe, die mit Ärger kämpft,
Ärger, der die Liebe dämpft,
Lieben – und sich dabei erbosen.“
(Heinrich Heine)
„In Mexiko feiert man einmal im Jahr den Día de los Muertos, den Tag der Toten. Bei diesem farbenprächtigen Volksfest tragen Angehörige eine gelbe Rose als Zeichen der Erinnerung an die Verstorbenen.“
(Wibke Brüggemann)
„Wie klag‘ ich’s aus
das Sterbegefühl,
Das auflösend
durch die Glieder rinnt?
Wie sing‘ ich’s aus
das Werdegefühl,
Das erlösend
dich, o Geist, anweht?“
{S}Es klagt‘, es{S Es klagt‘, es} sang
Vernichtungsbang,
Verklärungsfroh,
Bis das Leben floh.
Das {S}ist{S bedeutet} des Schwanen Gesang!
Leise flehen meine Lieder
Durch die Nacht zu dir;
In den stillen Hain hernieder,
Liebchen, komm zu mir!
Flüsternd schlanke Wipfel rauschen
In des Mondes Licht;
Des Verräters feindlich Lauschen
Fürchte, Holde, nicht.
Hörst die Nachtigallen schlagen?
Ach! sie flehen dich,
Mit der Töne süßen Klagen
Flehen sie für mich.
Sie verstehn des Busens Sehnen,
Kennen Liebesschmerz,
Rühren mit den Silbertönen
Jedes weiche Herz.
Laß auch dir die Brust bewegen,
Liebchen, höre mich!
Bebend harr‘ ich dir entgegen!
Komm, beglücke mich!
„Der Ästhetizismus (englisch Aesthetic Movement)(…)war eine Zeitepoche der Künste, die von England aus ihren Ursprung nahm und dort von 1860 bis 1900, in der Literatur von 1890 bis 1920, andauerte und die im Schönen (dem Ästhetischen) den höchsten Wert sieht.“
„in der Frauen ihre Ansprüche hochgeschraubt haben.“
„Ehret die Frauen! Sie flechten und weben
Himmlische Rosen ins irdische Leben…“
(Schiller)